„Mein Name ist Julie, ich leite die IQF-B-Werkstatt und habe etwa zwanzig Mitarbeiter.“
Porträt von Julie Royer – Workshop-Managerin
Wie verlief Ihr beruflicher Werdegang bis zu dieser Position im Unternehmen?
„Ich bin 2011 als Aushilfe in der Verpackungsabteilung zu André Bazin gekommen. Danach bin ich in die IQF-B-Werkstatt gewechselt. Vor sechs Jahren wurde mir die Stelle des Teamleiters angeboten. Und seit zwei Jahren leite ich die Werkstatt.“
Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer Arbeit hier?
„Die Herausforderung: Kein Tag gleicht dem anderen. Wir haben immer neue Prozesse, neue Produkte, neue Rahmenbedingungen.“
Was sind die größten Herausforderungen in Ihrem Beruf?
„Aufgrund meines beruflichen Aufstiegs war ich vor meiner Ernennung zum Werkstattleiter lediglich ein Kollege, und in meiner Werkstatt sind drei Viertel der Mitarbeiter Männer. Nachdem ich die Leitung übernommen hatte, war es nicht einfach, ihnen zu zeigen, dass ich diejenige war, die das Sagen hatte.“
Wie können wir diese Berufe für Frauen attraktiver gestalten?
„Es bräuchte etwas mehr Kommunikation über Jobs im Agrar- und Ernährungssektor. Man sollte zeigen, dass es nicht unbedingt ein schwieriger oder körperlich anstrengender Job sein muss. Man kann mit dem Kopf arbeiten; man braucht keine Muskeln.“
Eine Botschaft an Frauen, die noch zögern, den Schritt zu wagen?
„Mir wurde vor Kurzem gesagt, dass das Geschlecht nichts über die Fähigkeiten aussagt, also, meine Damen, los geht's!“
